Die Burgerinnen und Burger
Die Burgergemeinde Bern besteht aus gut 18 800 Angehörigen der 13 Gesellschaften und Zünfte sowie der Burgergesellschaft. Burgerin oder Burger wird man durch Abstammung, Adoption oder durch Einburgerung auf Gesuch hin. Die Burgergemeinde nimmt laufend neue Angehörige auf, die mit Bern besonders verbunden sind.
Die Burgerinnen und Burger bilden keinen Interessenverband oder Zusammenschluss von Gleichgesinnten. Sie haben weder finanzielle Vorteile noch Vorrechte gegenüber Nicht-Burgerinnen und -Burgern: Es gibt seit 1888 keinen «Burgernutzen» mehr.
Ehrenamtlich und freiwillig engagiert
Die Burgerinnen und Burger bringen ihre Erfahrungen und Fähigkeiten ehrenamtlich und freiwillig ein – für das Gemeinwohl in Stadt, Region und Kanton Bern.
Rund 300 Personen engagieren sich ehrenamtlich für die Burgergemeinde oder die Gesellschaften und Zünfte. Das ehrenamtliche Engagement geschieht in den Räten und Kommissionen, das freiwillige Engagement zum Beispiel im Berner Generationenhaus oder im Burgerspittel.
Innovation dank Tradition
Die rund 11 800 Stimmberechtigten sind die oberste Instanz der Burgergemeinde. Sie wählen die Mitglieder des Präsidiums sowie des Grossen Burgerrats und Kleinen Burgerrats und beschliessen über die Verfassung (Satzungen) (interner Link zu den Satzungen), das Budget sowie über Geschäfte von grosser Tragweite.
In der Burgergemeinde streben wir danach langfristig, sach- und lösungsorientiert zu denken – stets geprägt von einer Kultur der gegenseitigen Wertschätzung, des Respekts und des Vertrauens. Wir sind offen für Neues und kennen gleichzeitig den Wert von Bewährtem.
«Wertschätzung erfahren, Resonanz spüren und neue Menschen kennenlernen – das motiviert mich»
Peter Matthys, Kleiner Burgerrat und Präsident der Kommission des Naturhistorischen Museums Bern
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