Bodenbewirtschaftung

Die Burgergemeinde Bern denkt langfristig – und so geht sie auch mit ihrem Boden um. Dabei richtet sie sich an den Vorgaben des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes sowie an den Leitlinien der Stadtentwicklung. 

Die Domänenverwaltung erzielt Erträge aus Baurechten (für Industrie-, Gewerbe- und Wohnbauten) sowie aus Mietzinseinnahmen. Diese Mittel finanzieren die vielfältigen sozialen, wissenschaftlichen, kulturellen und ökologischen Tätigkeiten der Burgergemeinde Bern zugunsten der Allgemeinheit.

Das Weyermannshaus-West-Areal mit Visualisierung der entstehenden Gebäuden

Die Burgergemeinde Bern arbeitet eng mit der Einwohnergemeinde Bern zusammen.

Ein Beispiel für eine solche Zusammenarbeit ist das Projekt Weyermannshaus West in Bern

Visualisierung des entstehenden Wohnraums im Projekt Wankdorfcity 3

Die Burgergemeinde trägt bei der Entwicklung ihres Grundbesitzes den Bedürfnissen der Einwohnergemeinden und des Kantons Rechnung. 

Sie besitzt nicht überbaute Landflächen in Bern und den umliegenden Gemeinden. Diese Flächen können – je nach Bedarf der öffentlichen Hand – langfristig für Bauprojekte genutzt werden. Das ist zum Beispiel beim Projekt Wankdorfcity 3 der Fall. 

Die Initiative für solche Entwicklungen liegt bei der Stadt, welche die Rahmenbedingungen festlegt.

Das Wankdorf Stadion aufgenommen mit einer Drohne

Viele Sportanlagen in der Stadt Bern stehen auf dem Boden der Burgergemeinde Bern; etwa die Stadien Wankdorf oder Neufeld. Auch diese sind Teil des Engagements der Burgergemeinde. 

Entwicklung im Energiebereich

Die Burgergemeinde Bern verbaut seit mehreren Jahren im Normalfall keine Öl- oder Gasheizungen mehr. Ihr Ziel ist, den Energiebedarf bis 2030 zu 40 % mit erneuerbaren Energiequellen abzudecken. 

Das Thema Energie – insbesondere Holzenergie, Solarenergie und Anschluss an Fernwärmenetze – ist bei jedem Neu- oder Umbauprojekt zentral.

Die Burgergemeinde Bern erarbeitete vor einigen Jahren Grundsätze für ihre Energiebeschaffung. Sie untersuchte den Energieverbrauch und die Energiequellen ihrer Liegenschaften und prüfte den Einsatz von Solaranlagen. Daraus sind diverse Projekte entstanden. 

Photovoltaikanlage auf dem Dach der Ostermundigenstrasse 81.

Auf dem Gebäude des Forstbetriebes und des Naturhistorischen Museums sind Photovoltaikanlagen in Betrieb, ebenfalls auf Liegenschaften an der Mädergutstrasse 75 und an der Ostermundigenstrasse 81. 

Die Domänenverwaltung unterstützt auch Institutionen der Burgergemeinde Bern wie der Burgerspittel im Viererfeld in der Planung und Umsetzung von Energieprojekten. Diese umfassen neben Photovoltaikanlagen auch Heizungszentralen. 

Luftaufnahme der Liegenschaft Ostermundigenstrasse 81 mit Photovoltaikanlage

Weitere Inhalte zum Thema

Visualisierung des Ersatzneubaus an der Zähringerstrasse in Bern

Wir setzten unsere Strategie in vielfältigen konkreten Projekten um.

Zu den aktuellen Projekten
top