Ein Besuch im Wald der Burgergemeinde Bern ist zu jeder Tages- und Jahreszeit ein Erlebnis. Ob zum Spazieren, Ruhe suchen, Natur beobachten, Pilze oder Beeren sammeln, Biken, Reiten oder mit dem Hund unterwegs sein. 

Doch der Wald ist mehr als ein Ort für Freizeit und Erholung: Im Wald wird Holz produziert und er ist Lebensraum für Wildtiere und Pflanzen. Damit der Wald möglichst Wald bleibt und er seine vielfältigen Funktionen und Leistungen für uns alle erbringen kann, beachten Sie folgende einfache Verhaltensregeln.

Rücksicht nehmen und Respekt zeigen: Zämä geits!

  • Nutzen Sie die bestehenden Waldstrassen und die offiziellen Wanderwege, Feuerstellen und Sitzbänke – und gehen Sie sorgsam mit ihnen um.
  • Fahren Sie mit dem Velo nur auf Waldstrassen oder offiziellen Bike-Trails.
  • Verwenden Sie zum Brätlen nur mitgebrachtes Holz. Die im Wald herumliegenden Äste und Baumstämme sind wertvoller Lebensraum für Pilze, Flechten, Insekten und viele weitere Arten.
  • Nehmen Sie Ihren Abfall mit und entsorgen Sie ihn im nächsten Abfalleimer.
  • Übernehmen Sie Verantwortung für Ihren Hund und lassen sie ihn nicht jagen.
  • Nehmen Sie Rücksicht auf andere Waldbesuchende.
  • Respektieren Sie bei Waldarbeiten die Absperrungen und Weisungen des Forstpersonals.

Wald für alle? Ja, aber!

Jeder Wald hat einen Eigentümer oder eine Besitzerin. Der Zutritt zum Schweizer Wald ist grundsätzlich für alle gestattet (Art. 699 ZGB). Dieses Recht gilt aber nur im „ortsüblichen Umfang“ – also so, dass weder Wald noch Wildtiere Schaden nehmen oder die Waldeigentümer:in in der Waldbewirtschaftung eingeschränkt wird. Wer ein Vorhaben im Burgerwald plant, dass über das ortsübliche Betretungsrecht hinausgeht (zum Beispiel einen Orientierungslauf), benötigt die Zustimmung des Forstbetriebs der Burgergemeinde Bern und teilweise eine Bewilligung des Kanton Bern

Die Burgergemeinde Bern stellt der Bevölkerung in und um Bern rund 390 Hektaren Wald mit dem Schwerpunkt Erholung zur Verfügung.

Waldbesuch erfolgt auf eigenes Risiko

Waldbesuchende betreten den Wald grundsätzlich auf eigenes Risiko und müssen sich der typischen Gefahren, die im Wald vorkommen, bewusst sein und sich angemessen und eigenverantwortlich verhalten. Waldtypische Gefahren sind solche, die im Ökosystem Wald von Natur aus vorkommen. Das können zum Beispiel umstürzende Bäume oder herabfallende Äste und Kronenteile sein, aber auch Gefahren, die von Wildtieren (Angriffe durch Wildschweine etc.) und Insekten (z.B. Zeckenbiss) ausgehen.

10 Tipps für ein respektvolles Verhalten im Wald

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