Aus der Burgergemeinde Bern heraus sind vier private burgerliche Vereinigungen entstanden: die Vereinigung Burgerliches Bern, der Burgerverband, Das Burgerinnen Forum Bern und die Reismusketen-Schützengesellschaft.

    Vereinigung Burgerliches Bern

    Die Vereinigung Burgerliches Bern VBB fördert die Meinungsbildung und die transparente Kommunikation in der Burgergemeinde Bern. Sie unterstützt die Burgergemeinde Bern in der Förderung des sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Lebens in der Stadt Bern. In Diskussionen, Referaten und persönlichen Gesprächen werden Anliegen und Meinungen ausgelotet. Es entstehen Kontakte zu Mitgliedern anderer Gesellschaften und Zünfte sowie zu Behördenvertreterinnen und -vertretern. 

    Die VBB nimmt in der Personalpolitik der Burgergemeinde Bern eine wichtige Rolle ein. Für die jeweiligen Ämter in den Räten und Kommissionen schlägt sie geeignete Kandidatinnen und Kandidaten aus ihren Reihen vor. 

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    Burgerverband

    Auch der Stadtbernische Burgerverband trägt zur Meinungsbildung der Burgerinnen und Burger bei. Er informiert seine Mitglieder über burgerliche Abstimmungen und Wahlen und schlägt qualifizierte Personen aus den eigenen Reihen für die ehrenamtliche Mitarbeit in den burgerlichen Räten und Kommissionen vor. Er ist Bindeglied zwischen der Burgerschaft und den Behörden. 

    Mit diesem Engagement fördert der Burgerverband im Sinne der Burgergemeinde Bern das Wohl in Kanton und Stadt Bern und von deren Einwohnerinnen und Einwohnern.

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    Burgerinnen Forum Bern

    Das Burgerinnen Forum Bern BFB ist eine Begegnungsplattform für Frauen der Burgergemeinde Bern. Es bietet den Burgerinnen aller Gesellschaften und Zünfte die Möglichkeit, Verbindungen zu knüpfen, Beziehungen zu pflegen und den Austausch zwischen den Generationen zu fördern. Das BFB versteht sich als Ergänzung und Bereicherung des burgerlichen Lebens. Mit kulturellen und gesellschaftlichen Anlässen und Diskussionen trägt das BFB zur Verbundenheit mit der Burgergemeinde bei. Das BFB wurde 2005 gegründet und steht jeder Burgerin ab dem 18. Lebensjahr offen.

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    Reismusketen-Schützengesellschaft

    Im Jahr 1675 wurde in Bern eine erste Reismusketen-Schützengesellschaft formiert. Ihr Zweck war die Ausbildung der bernischen Armeeangehörigen im Umgang mit der Reismuskete («kriegstaugliche Waffe») und im militärischen Drill.  

    1798 verlor die Reismusketen-Schützengesellschaft ihren militärischen Charakter. Seither ist sie ein privater Verein, dem nur Bernburger beitreten können. Das Brauchtum und das gesellige Leben der Berner Reismusketenschützen sind reichhaltig. Geschossen wird im eigenen Feldschiessstand Thalgut bei Oberwichtrach. Die Ehrenformation der Burgergemeinde Bern wird aus Mitgliedern der Reismusketen-Schützengesellschaft gebildet.

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