Der Kulturpreis 2014 ging ans «shnit International Shortfilmfestival»
TEXT UND BILD: MARTIN GRASSL
Die Farbe Pink war Devise des Abends, steht sie doch prominent für den diesjährigen Kulturpreisempfänger, das shnit International Shortfilmfestival. Nebst diversen Aufbauten in der Kultfarbe war auch das Bier im Barausschank auf dem Bundesplatz pink! Das Swiss Jazz Orchestra heizte dem grossen Publikum von Anfang mit Soundtracks einstiger Filmklassiker ein. Durch den Abend moderierte SRF-Frau Rebecca Villiger, welche zunächst das Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Burgergemeinde suchte. Sie erläuterten im Einzelnen die Entstehungsgeschichte des einmaligen Anlasses, informierten aber auch über das besondere Wesen der Burgergemeinde. Das Publikum erfuhr somit auf kurzweilige Art viel Neues über unsere Gemeinde und ihre Aktivitäten.
Danach ging es ans Eingemachte. Dazu bat die Moderatorin Vizeburgergemeindepräsident Rudolf Stämpfli, Kulturkommissionspräsident Georg Pulver sowie die beiden shnit-Leitenden, Olivier van der Hoeven und Reta Guetg zur feierlichen Preisübergabe auf die Bühne. Dieses Jahr wurde zum ersten Mal auch ein bronzener Bär mitüberreicht.
Anstelle einer Laudatio erfolgte eine interessante Diskussionsrunde zusammen mit Islamwissenschaftler Reinhard Schulze, welcher die politische Wichtigkeit des Mediums Kurzfilm gerade für die arabische Welt betonte, und damit besonders den shnit-Playground Kairo hervorhob. Hierbei wurde auch die Breite von shnit mit seinen zeitgleichen Dependancen auf allen Kontinenten gewürdigt.
Der Kulturpreis
Jedes Jahr verleiht die Burgergemeinde Bern den Kulturpreis. Die mit 100 000 Franken dotierte Auszeichnung gilt als eine der grössten ihrer Art. Im Zentrum stehen Institutionen oder Aktivitäten aus Bereichen wie Theater, Ballett, Musik/Konzerte, Literatur und bildende Kunst.